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Mittwoch, Februar 24, 2010

Berufsunfähigkeit wird falsch eingeschätzt

Eine Forsa-Studie im Auftrag von HDI-Gerling zum Thema Berufsunfähigkeit hat erschreckende Ergebnisse zutage gefördert: Die meisten Deutschen sind sich weder bewusst, was es heißt, berufsunfähig zu werden, noch wissen sie, dass man sich gezielt gegen die Folgen versichern kann und sollte. Selbst diejenigen, die bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, sind nicht zwangsläufig bedarfsgerecht geschützt.

„Für die meisten Menschen ist ihre Arbeit die einzige Geldquelle – aber schlechter abgesichert als Auto oder Hausrat“, so der Vertriebsvorstand der HDI-Gerling Leben, Lüden Mehren. Ebenso unverständlich ist für ihn, dass 52 Prozent immer noch davon ausgehen, dass der Staat für sie sorge, sollten sie berufsunfähig werden. Welches Schicksal hinter diesem Begriff steht – nämlich seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt ausüben zu können – ist 81 Prozent der Befragten nicht einmal bekannt. Immerhin ein kleiner Lichtblick: 43 Prozent haben bereits eine BU-Police unterschrieben.

Dass sich noch nicht mehr Deutsche für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden haben, die gemeinhin als eine der wichtigsten Versicherungen gilt, liegt hauptsächlich an den Kosten. 36 Prozent befürchten, der Schutz sei zu teuer. „Dabei ist qualitativ hochwertiger BU-Schutz aktuell so preiswert zu haben wie nie zuvor“, hält die HDI-Gerling dagegen und verweist auf den Tarif EGO. Die Prämie sei im vergangenen Jahre deutlich gesenkt worden, ohne das Leistungsniveau zu beschneiden. Das belegten auch die Ratings zur BU-Absicherung. Morgen & Morgen wertete das Angebot des Lebensversicherers im Bereich Berufsunfähigkeitsschutz mit „ausgezeichnet“.

Entscheidend ist auch bei dieser Police, sich eingehend zu informieren und zu vergleichen. Laut Aspect Online ergeben sich Preisunterschiede von rund 100 Euro im Jahr. Besonders wichtig ist ein ausreichender Schutz. Der Bund der Versicherten empfiehlt eine Laufzeit bis zum Ende des Erwerbslebens, also das 65. oder 67. Lebensjahr, und eine nicht zu knapp bemessene BU-Rente.

Posted by Andre on 02/24 at 10:57 AM
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