Junge Männer am stärksten von Depressionen betroffen
Die Zahl der deutschen Bundesbürger, die unter einer Depression leiden steigt immer weiter an. Das ergab jetzt eine aktuelle Studie der gesetzlichen Krankenkasse KKH-Allianz.
So nahmen die Erkrankungen vom Jahr 2004 bis 2008 um ziemlich genau 23 Prozent zu, bei jungen Männern stiegen die entsprechenden Erkrankungen sogar um mindestens 41 Prozent. Als Gründe für diese beängstigende Entwicklung wurden in der Untersuchung die internationale Wirtschaftskrise, Existenzängste und nicht zuletzt auch Orientierungslosigkeit genannt. Auch sei das Thema Depressionen in der heutigen zeit nicht mehr so stark tabuisiert, wie noch vor wenigen Jahren, so ein Sprecher der Krankenkasse.
Erschreckend sind die aktuellen Ergebnisse insbesondere im aktuellen Zusammenhang mit einer Forsa-Umfrage zur Berufsunfähigkeitsversicherung, welche in den vergangenen Wochen offiziell veröffentlicht wurde. Der aktuellen Umfrage zufolge zufolge sorgt nur jeder zweite deutsche Bundesbürger im Moment mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gegen eventuelle Krankheit und Unfall vor, viele Bürger in der Bundesrepublik Deutschland waren sich laut der aktuellen Umfrage zufolge nicht einmal über das hohe Risiko einer Berufsunfähigkeit bewusst.
Gerade psychische Probleme, sogenanntes Burn-Out und Depressionen sind immer öfter die Ursache dafür, dass deutsche Bürger früher als eigentlich im Vorfeld geplant aus ihrem Berufsleben ausscheiden müssen. Ohne eine entsprechende Versicherung dürften die meisten von ihnen jedoch im Fall der Fälle so gut wie leer ausgehen.




