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05.03.2010 | Geschrieben von AC
Die Zahl der Deutschen, die unter einer Depression leiden steigt. Das ergab jetzt eine Studie der KKH-Allianz. So nahmen die Erkrankungen vom Jahr 2004 bis 2008 um 23 Prozent zu, bei jungen männlichen Erwachsenen stiegen sie sogar um 41 Prozent. Als Gründe für die Entwicklung wurden in der Untersuchung die Wirtschaftskrise, Existenzängste und Orientierungslosigkeit genannt. Auch sei das Thema Depressionen heute nicht mehr so stark tabuisiert, wie noch vor einigen Jahren.
Erschreckend sind die Erkenntnisse insbesondere im Zusammenhang mit einer Forsa-Umfrage zur Berufsunfähigkeitsversicherung, welche in den letzten Wochen veröffentlicht wurde. Deren zufolge sorgt nur jeder zweite Deutsche aktuell mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gegen Krankheit und Unfall vor, viele Bürger waren sich nicht einmal über das hohe Risiko der Berufsunfähigkeit bewusst. Gerade psychische Probleme, Burn-Out und Depressionen sind immer häufiger die Ursache dafür, dass Deutsche früher als geplant aus dem Berufsleben ausscheiden müssen. Ohne eine entsprechende Versicherung dürften die meisten davon jedoch im Fall der Fälle leer ausgehen.