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24.02.2010 | Geschrieben von EI
Eine Umfrage der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse, welche von der HDI-Gerling in Auftrag gegeben wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass nicht einmal jeder zweite Deutsche mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorsorgt.
Als Hauptgrund für die Verhaltenheit der Verbraucher wird die Angst vor zu hohen Kosten genannt. Die Umfrage zeigt auch, dass viele Berufstätige sich bisher kaum mit dem Thema auseinandergesetzt haben und sich in Sachen Berufsunfähigkeit noch immer auf die helfende Hand des Staates verlassen. Ein fataler Fehler, wenn man bedenkt, dass sich der nur noch in sehr geringem Maße verantwortlich fühlt und in den meisten Fällen von Berufsunfähigkeit keine müde Mark zahlt. Noch kritischer gestaltet sich jedoch der Fakt, dass etwa 81 Prozent der Befragten nicht einmal die Bedeutung von Berufsunfähigkeit erläutern konnten und damit kein Risikobewusstsein zeigten.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt, da sie die Arbeitskraft und damit den Lebensunterhalt absichert. Auch die Angst vor hohen Kosten ist heutzutage unberechtigt. Im Anbietervergleich wird deutlich, dass die Kosten für einen so wichtigen Versicherungsschutz durchaus moderat sind, verglichen mit den finanziellen Kosten, welche im Schadensfall auf einen Berufsunfähigen zukommen.